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Gore Verbinski (*16. März 1964 in Tennessee, USA) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur.

In der Pirates-Reihe führte er in allen drei Teilen der ersten Trilogie, Fluch der Karibik, Fluch der Karibik 2 und Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, die Regie.

Biografie[1]

Ausbildung und erste Werbespots

1964 wurde Verbinski als Sohn eines polnischen Kernphysikers in Oak Ridge, Tennessee, geboren. Schon als Teenager Interessierte er sich für den Film. Er begann ein Studium der Filmwissenschaft an der University of California (UCLA) in Los Angeles, das er 1987 erfolgreich mit dem Bachelor of Fine Arts abschloss. Es folgten Musikvideos für alternative Bands wie L7, Bad Religion und Monster Magnet, in den späten 1990ern auch für das DJ-Duo The Crystal Method, ehe Verbinski 1993 in der Werbebranche fußfasste. Einen großen Erfolg hatte er mit der Budweiser-Kampagne, für die er die rülpsenden Budweiser-Frösche kreierte. In den Punkbands Little Kings und Daredevils war er zeutweise Gitarrist. Bei den Daredevils war er Mitgründer, er war jedoch nicht mehr dabei als deren Single Hate You 1996 veröffentlicht wurde.

Filmkarriere

Den Film The Ritual verfilmte er 1996. Ein Jahr später erhielt Verbinski den Regieposten für die DreamWorks-Komödie Mäusejagd, in der Nathan Lane und Lee Evans versuchen, ihre geerbte antike Villa von einer schier übermächtigen kleinen Maus zu befreien. Der 38 Mio. US-Dollar teuren Produktion war an den US-amerikanischen Kinokassen Erfolg beschieden; der Film spielte weltweit einen Bruttogewinn von über 122 Mio. US-Dollar ein. Er führte Regie in The Mexican – Eine heiße Liebe mit Julia Roberts und Brad Pitt. Großen Erfolg brachte ihm 2002 die Produktion Ring, das amerikanische Remake des japanischen Horrorfilmes Ringu aus dem Jahre 1998 ein. Die 45 Mio. US-Dollar teure Produktion wurde zu einem Internationalen Erfolg. Er sprang für achtzehn Drehtage zu The Time Machine ein, da sich Regisseur Simon Wells überschöpfte.

Weltweit bekannt wurde Verbinski 2003 als Regisseur des Sommerhits Fluch der Karibik, der Film wurde wurde 2004 für fünf Oscars nominiert. Verbinski selbst wurde 2004 u. a. von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films für einen Saturn Award als bester Regisseur nominiert. Es folgte 2006 Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 und 2007 Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, insgesamt spielten die Filme unsummen an Geld ein. Um sie zu realisieren, hatte Verbinski den Regieposten für The Ring 2 an den Japaner Hideo Nakata abgeben müssen. 2005 entstand die Tragikomödie The Weather Man mit Nicolas Cage, Michael Caine und Hope Davis in den Hauptrollen, die jedoch nicht an den großen Erfolg vorangegangener Produktionen anknüpfen konnte.

Im April 2009 gab Verbinski bekannt, auf die Regie bei einem geplanten vierten Teil von Pirates of the Caribbean (Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten, 2011) zu verzichten, für die sein Regiekollege Rob Marshall verpflichtet wurde. Er beschäftigte sich mit der Verfilmung des Videospieles BioShock, wobei er jedoch die Rolle des Regisseurs an Juan Carlos Fresnadillo weitergab, da er rechtlich durch die Universal Studios an den animierten Spielfilm Rango gebunden war. Dieser brachte ihm 2012 einen Oscar in der Kategorie bester animierter Spielfilm ein.

Gore Verbinski ist verheiratet und hat zwei Söhne. Die Familie lebt in Los Angeles. Er vermeidet für gewöhnlich die Öffentlichkeit.

Einzelnachweise

  1. Gore Verbinski(Wp)
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