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Rob Marshall (*17. Oktober 1960 in Madison, Wisconsin, USA) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Choreograf. Er führte Regie in Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten.

Biografie[1]

In Pittsburgh wuchs Rob Marshall auf. Bereits als Kind drehte er seinen ersten Fiom auf der Oaklands Falk Schule. Mit zwölf Jahren begann er seine Karriere im Theater.

An der Carnegie Mellon University begann er ein Studium. Kurzezeit unterbrach es allerdings und gab in den frühen 1970ern sein Broadway-Debüt in dem Musical A Chorus Line. 1982 schloss er sein Studium ab.

Er zog nach New York, wo er als Sänger und Tänzer in einigen Broadway-Stücken arbeitete. Nach einem Bandscheibenvorfall im Alter von 27 Jahren bei einer Vorstellung des Musicals Cats beendete er seine Bühnenkarriere und begann, als Choreograf zu arbeiten. Als Choreograf in dem Broadway-Stück Kuss der Spinnenfrau erhielt er 1993 seine erste Auszeichnung. In der Folgezeit war er an vielen Inszenierungen beteiligt. Das erste Mal Regie führte er mit Sam Mendes zusammen in der Wiederaufführung des Stücks Cabaret.

Er beaufsichtigte 1996 die Choreografie der Fernsehproduktion Mrs. Santa Claus und 1997 choreografierte er die Fernsehfassung des Musicals Cinderella. Er führte zudem noch Regie in dem erfolgreichen Fernsehfilm Annie im Jahr 1999.

2002 gelang ihm mit Chicago der Durchbruch als Regisseur. Marshall erhielt eine Nominierung in der Kategorie Beste Regie sowohl bei dem Golden Globe Award als auch bei der Oscarverleihung. Der Film bekam insgesamt sechs Oscars. Er führte 2005 bei dem preisgekrönten Drama Die Geisha Regie. 2007 wurde er für seine Arbeit an der Fernsehproduktion Tony Bennett: An American Classic den Emmy in der Kategorie Regie für eine Varieté-, Musik- oder Comedysendung ausgezeichnet.

In New York City lebt Marshall mit seinem Lebensgefährten John DeLuca.

Einzelnachweise

  1. Rob Marshall(Wp)
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