Sao Fengs Badehaus ist ein Badehaus in Singapur, das dem Piratenfürsten Sao Feng gehört und von ihm zur Tarnung seines Hauptquartiers betrieben wird.

Geschichte

Am Ende der Welt

Elizabeth, Barbossa, Will Turner und die restliche Crew machen sich auf den Weg nach Singapur, um von Sao Feng eine Crew und ein Schiff zu erbitten sowie Seekarten zu beschaffen, die zum Entferntesten Tor führen, einem der wenigen Zugänge zu Davy Jones’ Locker. Elizabeth und Barbossa werden von Tai Huang in Empfang genommen, der sie vereinbarungsgemäß zum Badehaus bringt. Doch bevor sie eintreten dürfen, müssen sie alle Waffen ablegen.

Sao Feng und seine Gäste Elizabeth Swann und Hector Barbossa

Sao Feng empfängt die Besucher nur oberflächlich freundlich. Nachdem klar ist, dass die geplante Expedition in die jenseitige Welt führen soll, reagiert Sao Feng wütend, denn Will ist in der Nacht zuvor in das Haus seines Onkels eingebrochen, um dort die Seekarten zu stehlen. Weil der Onkel unter Schlaflosigkeit litt und ihn auf frischer Tat ertappt hat, wurde Will gefangen genommen und in das Badehaus gebracht.

Sao Feng bedroht Will

Als Elizabeth und Hector bestreiten, den Gefangenen zu kennen, droht Sao Feng, Will zu töten. Elizabeths erschrockene Reaktion beweist dem Piratenfürsten von Singapur, dass seine Besucher ihn betrügen wollten. Er will wissen, was sie eigentlich am Entferntesten Tor wollen. Will sagt, dass sie Jack Sparrow zurückholen wollen, was Sao Feng nicht eben erfreut. Hector präzisiert, dass Jack einer der neun Piratenfürsten ist und er wegen seiner Acht-Reales-Silbermünze zurückgeholt werden muss, die er vor seinem Tod nicht an einen Nachfolger weitergeben konnte. Er erklärt weiter, dass eine Versammlung des Hohen Rates der Bruderschaft einberufen wurde - und Sao Feng als einer der Piratenfürsten verpflichtet ist, diesem Ruf Folge zu leisten.

Sao Feng hat dazu keine Neigung. Er befiehlt seinen Gefolgsleuten, die Waffen zu ziehen, aber Hector und Elizabeth bekommen von ihrem unterirdisch aktiven Untergrundkommando Waffen durch die Fußbodenritzen zugeworfen.

Barbossas Untergrundkommando: v.l.n.r.: Marty, Ragetti, Gibbs, Pintel und Cotton

Joshamee Gibbs, Pintel, Ragetti, Marty und Cotton sind zuvor durch einen Abwasserschacht in die Katakomben des Badehauses eingedrungen, haben die Heizercrew im Kesselraum außer Gefecht gesetzt, die mitgebrachten Waffen ausgepackt und auf ihr Stichwort gewartet.

Sao Feng bedroht Steng

Sao Feng will die unerwartete Bewaffnung der sorgsam entwaffneten Besucher damit abwenden, dass er Steng bedroht. Der Piratenfürst erkennt ihn anhand der nur aufgemalten Tätowierung, die in Hitze und Luftfeuchtigkeit des Badehauses verläuft, als eingeschleusten Spion, den er Barbossa zurechnet. Hector zuckt mit den Schultern und sagt, dass Sao Feng den Mann töten könne, denn er kenne ihn nicht. Will fragt daraufhin: „Wenn er nicht zu Euch gehört und nicht zu uns gehört – zu wem gehört er dann?“

Die EITC stürmt das Badehaus

Wie zur Antwort stürmt die East India Trading Company das Badehaus. Nach heftigem Kampf, bei dem Ian Mercer Lian, eine der beiden Leibwächterinnen Saon Fengs, erschießt und Elizabeth nur deshalb verfehlt, weil Will sie rechtzeitig zu Boden reißt, fliegt der Kesselraum des Badehauses in die Luft, gesprengt von Barbossas Untergrundkommando. Zahlreiche Soldaten der EITC kommen dabei ums Leben. Sao Feng befiehlt die Evakuierung des weitgehend zerstörten Badehauses. Die Überlebenden laufen nach draußen.

Sao Feng befiehlt de Evakuierung des Badehauses

Es ist unklar, was nach Sao Fengs Tod mit dem zerstörten Badehaus geschieht, zumal auch Singapur selbst fast vollkommen zerstört wird. Sollte es wieder aufgebaut werden, ist es denkbar, dass Tai Huang das Badehaus übernehmen wird.

Bekannte Personen im Badehaus

Barbossas Untergrundkommando

Hinter den Kulissen

Produktionsdesigner Rick Heinrichs erklärt in den Extras der DVD zu Am Ende der Welt, dass das Badehaus eine nur scheinbar der Sauberkeit dienende Einrichtung ist, tatsächlich aber ebenso dreckig ist wie das Piratentum als solches. Zu diesem Zweck wurden die Bohlen des Fußbodens einzeln per Hand gesägt, um ihnen das angestrebte unregelmäßige und verschmutzte Erscheinungsbild zu geben. Er gibt ferner zu verstehen, dass er gar nicht genug Pilze in den Kulissen verteilen konnte, die die mangelnde Hygiene verdeutlichen, und er immer noch ein Plätzchen fand, wo sich der eine oder andere Pilz gut machte.

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